Nicht erst seit der letzten Documenta erlebt das Kollektiv in der Kunst eine Renaissance, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Tatsächlich finden sich Kunstschaffende seit Jahrhunderten zu Künstler*innengruppen zusammen um gemeinsame Ideen zu verwirklichen, Solidarität und Fürsorge zu teilen und sich den Raum zu erkämpfen, den die Kunst verdient. In diesem Jahr werden wir in unseren Lectures Vereine, Kollektive und andere Zusammenschlüsse vorstellen und Zuhörer*innen Werkzeuge an die Hand geben um eigene Gemeinschaften zu gründen und sich kollektiv zu engagieren. Von der Frage welche Rechtsformen Kollektive heute am besten wählen, über Theorie und Geschichte kollektiven Kunstschaffens bis hin zur Präsentation von existierenden Vereinen, die sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzen und gegen Ausgrenzungen im Kunstbetrieb engagieren. Neben diesen Schwerpunkten widmen wir uns auch wieder der Kunst am Bau und informieren über die Möglichkeiten internationaler Zusammenarbeit.
Donnerstag, 17. Oktober 2024, 18 Uhr
Anna Schölß und Gabi Blum
K&K stellt sich als Bündnis, Initiative und Künstler*innengruppe vor. Die zwei Gründerinnen Anna Schölß und Gabi Blum geben Einblicke in die Aktivitäten und Strukturen von K&K, stellen die Projekte der letzten Jahre vor, sprechen über Erfolge, Niederlagen und den unbedingten Willen, etwas verändern zu wollen. K&K bewegt sich an der Schnittstelle von Kollektiv und politischer Initiative und arbeitet bundesweit vernetzt mit ähnlichen Initiativen zusammen, u.a. mit „Mehr Mütter für die Kunst“ aus Hamburg und „fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen“ aus Berlin. Im Vortrag informieren die beiden Gründerinnen ebenso über die Arbeit dieser Initiativen und versuchen zu vermitteln, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann und welche verschiedenen Formen der kollektiven Arbeit in diesem Kontext bereits entstanden sind.
K&K – Bündnis Kunst und Kind ist eine Initiative, die sich für die Interessen von Künstler*innen mit Kindern einsetzt. K&K betreut ein Netzwerk, veranstaltet Ausstellungen und diskursive Treffen sowie Aktionen im öffentlichen Raum. Dabei geht es um Netzwerkbildung, das gemeinsame Arbeiten an Projekten sowie das Bündeln von Informationen. K&K hat Künstler*innen mit Kindern in den letzten Jahren eine wichtige Plattform geschaffen und macht auch überregional mit Bündnispartnerinnen auf die schlechte Vereinbarkeit von Carework und Kunst aufmerksam.
www.kundk.xyz
Donnerstag, 24. Oktober 2024, 18 Uhr
Simon Pfeffel
Was uns bewegt, sind die Sorge um die Zukunft der Künste sowie die Überzeugung, dass diese nur dann unabhängig bleiben, wenn sich die Strukturen und Bedingungen des Kunst- und Kulturbetriebs sowie für Kunst- und Kulturarbeiter:innen radikal verändern. Die SARS-CoV-2-Pandemie hat die prekären und ungleichen Verhältnisse innerhalb des Kunst- und Kulturbetriebs erneut aufgezeigt und damit in aller Deutlichkeit seine Zerbrechlichkeit offenbart. Es handelt sich um einen Betrieb, der auf der (Selbst-) Ausbeutung einer Mehrzahl der hier Arbeitenden, das heißt sowohl der freischaffenden Kunst- und Kulturarbeiter:innen als auch der an Institutionen Beschäftigten, basiert. Nur das gemeinsame und entschlossene Handeln aller an der Kunst- und Kulturarbeit beteiligten kann daran etwas ändern.
Das Bündnis: Wir, Akteur*innen und Institutionen aus dem Kunst- und Kulturbereich, die in Baden-Württemberg und darüber hinaus angesiedelt sind, haben uns am 12. Juni 2020 zu einem offenen, unabhängigen und disziplinübergreifenden Bündnis für gerechte, diverse und inklusive Verhältnisse im Kunst- und Kulturbetrieb zusammengeschlossen: ein Bündnis, das auf regionaler, bundesweiter und transnationaler Ebene aktiv werden möchte, um einen systemischen Wandel herbeizuführen. Simon Pfeffel ist soloselbstständige:r Künstler*in mit jüdischem Familienhintergrund, Doktorand*in (Kunstgeschichte) und Lehrbeauftragte:r u. a. an unterschiedlichen Hochschulen und Kunsthochschulen.
Donnerstag, 07. November 2024, 18 Uhr
Leonhard Heinik, Jan Erbelding und Mareike Schwarz
Die Künstler Leonhard Heinik und Jan Erbelding, Gründer der Ruine München, präsentieren in einem Gespräch mit der Kuratorin Mareike Schwarz ihr ephemeres, multilokales Kollektivprojekt Ruine München Companions. Dieses Projekt erforschte an sieben Orten die komplexen Beziehungsgeflechte zwischen sichtbaren und unsichtbaren, historischen und spekulativen Verbindungen und entwickelte gemeinsam mit Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und nicht-menschlichen Companions eine fragmentarische Karte der realen und potenziellen Ruinen Münchens. Zudem teilen sie ihre Erfahrungen zur kollektiven Kunst- und Kulturpraxis sowie Aspekte lokaler und internationaler Zusammenarbeit.
Ruine München sind die Künstler*innen Jan Erbelding, Maria VMier und Leo Heinik. 2023 fand im Rahmen von Public Art Munich die mehrmonatige Reihe Ruine München Companions an sieben öffentlichen Orten statt. Das Kollektiv Ruine München entwickelte sich aus dem gleichnamigen nomadischen Offspace, der es sich zur Aufgabe machte, künstlerischen Formaten einen Ort zu geben, die im Ausstelllungsbetrieb oft nur am Rand vorkommen. 2021 erhielt Ruine den Preis für Galerien und Offspaces der Stadt München. Ruine München (seit 2014 bzw. 2017) ist ein Kollektiv, das zu ruinösen Orten recherchiert und schreibt. In wuchernden Texten zeichnet Ruine die von den jeweiligen Orten ausgehenden Beziehungsgeflechte nach – die dort gleichzeitig anwesenden sichtbaren und unsichtbaren, gewachsenen und konstruierten, notwendigen und gewollten, belasteten, beängstigenden und vertrauten Verbindungen. An diese Orte lädt Ruine München unter Beteiligung weiterer Companions zu ephemeren künstlerischen Formaten ein. Zu jeder Veranstaltung erscheint eine Edition in kleiner Auflage.
Mareike Schwarz (she/her) ist Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin an der Schnittstelle von Public Art/Public Interest. Im Jahr 2021 erhielt sie den Hochschulpreis der Stadt München. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit bei METROMOD an der LMU München (2020-2023) war sie Mitinitiatorin einer kollektiv kommissionierten Artist Residency. 2022/23 ko-kuratierte sie zudem die Ausstellung Exzentrische 80er. Aktuelle Veröffentlichungen sind u.a. „Atmosphärischer Aktivismus“ (Kunst und Gesellschaft 1972–2022–2072, Berlin 2023) und „Planting Commons through Art?“ (Street Art and Urban Creativity, Lissabon 2023). Derzeit lehrt sich an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Donnerstag, 14. November 2024, 18 Uhr
Alex Martinis Roe und Helena Reckitt
In this talk, artist Alex Martinis Roe and curator-activist Helena Reckitt explore feminist collective practices for artistic collaboration. Their discussion is anchored in Martinis Roe’s theory and practice, which challenges the traditional solo artist model through feminist approaches to subjectivity, foregrounding the way relationships constitute selfhood. Martinis Roe envisions the artist as a connector among diverse experiences and communities, creating a social network that promotes dialogue among “influences,” “artists,” and “audiences,” recognizing their participation in the artistic process and the creation of culture.
Alex Martinis Roe is an artist researching genealogies of feminist political practices of difference. Her projects seek to foster solidarity between different positions and generations as a way of participating in the construction of cultures of difference. She makes film installations, publications, workshops and dialogic public events using transdisciplinary methods that combine writerly, performance and filmmaking methods with feminist and decolonial historiography, ethnography, and political organising.
Helena Reckitt is a curator and researcher with extensive international experience in developing curatorial and critical research projects that focus on the overlapping realms of Art, Curating, Feminism and Sexual Politics; Affect & Relationality; and Curatorial Education.
Donnerstag, 21. November 2024, 18 Uhr
Johann D. Riemenschneider
Wer sich als Duo, Gruppe oder Kollektiv zusammenfindet, um künstlerische Vorhaben zu realisieren, steht schnell vor der Frage, wie sich diese Zusammenarbeit auch rechtlich in eine gute Form bringen lässt. Wer ist wofür rechtlich verantwortlich? Wer haftet und wie werden Einnahmen verteilt? Dabei geht es nicht nur um eine klare Aufteilung von Zuständigkeiten, sondern auch um finanzielle Fragen. Nicht zuletzt im Hinblick auf die Bewerbung um Förderungen und die dauerhafte Etablierung einer kollektiven Praxis. Die Auswahl der Rechtsform wird jedoch schnell unübersichtlich: GbR, UG, GmbH, Verein, KG, AG oder SE?
In diesem Vortrag gibt Rechtsanwalt Johann Riemenschneider einen Einblick in relevante Rechtsformen für Bildende Künstler*innen, ein besonderer Fokus wird dabei auf die GbR, die UG, die GmbH und den Verein gelegt. Künstler*innen können sich über die Auswirkungen sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Rechtsformen informieren und dabei lernen, wie eine Zusammenarbeit in der Gruppe funktioniert und wie der Schritt in die gemeinsame Selbständigkeit gelingen kann.
Donnerstag, 28. November 2024, 18 Uhr
Christine Heemsoth and Anna Panagos (Touring Artists)
Planning a project, a residency or an exhibition abroad, receiving international guests in Germany – what kind of support do artists and professionals in the art field receive in their international work?
Anna Panagos and Christine Heemsoth from the touring artists team provide an insight into various approaches and available tools: Resources on residencies and funding opportunities, European artists‘ associations and service institutions, advice on administrative issues such as customs, income tax or entry and work permits. There will also be space for questions and exchange.
touring artists is an information and helpdesk service for artists and culture professionals working internationally. A joint project of the International Theatre Institute (ITI) Germany, the Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste and Dachverband Tanz Deutschland.
www.touring-artists.info
Deutsch: Ein künstlerisches Projekt, einen Aufenthalt oder eine Ausstellung im Ausland planen, internationale Gäste in Deutschland empfangen – welche Unterstützung erhalten Künstler:innen und Akteure im Kunstfeld in ihrer internationalen Arbeit?
Anna Panagos und Christine Heemsoth vom touring artists Team geben Einblick in verschiedene Ansätze und zur Verfügung stehende Tools: Informationsangebote zu Residenzen und Fördermöglichkeiten, Vernetzung europäischer Künstler:innenverbände und Serviceinstitutionen, Beratung zu administrativen Fragen, wie Zoll, Einkommensteuer oder Einreise- und Arbeitserlaubnis. Daneben gibt es Raum für Fragen und Austausch.
touring artists ist ein Informations- und Beratungsangebot für international tätige Künstler und Kreative. Ein Projekt des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Deutschland, der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste und von Dachverband Tanz Deutschland.
www.touring-artists.info
Anmeldung über https://www.platform-muenchen.de/update/
UPDATE ist eine Fortbildungsreihe für Bildende Künstler*innen und Kulturmanager*innen des BBK München und Oberbayern in Kooperation mit der PLATFORM München. Sie bietet jährlich Vorträge und Seminare zu wichtigen Fragen zeitgenössischer, künstlerischer Praxis und Professionalisierung an, wie z.B. Fundraising, kulturelle Bildung und Networking, Digitalisierung im Kulturbetrieb, Social Media und Vermarktung, usw. Jedes Jahr finden von Oktober bis Dezember Vorträge (online) und von Januar bis März/April Seminare (online und in Präsenz) statt.
Um stets auf dem Laufenden zu bleiben, tragen Sie sich in unseren Newsletter ein.
Nachdem die Fortbildungsreihe UPDATE im Herbst 2023 wieder spannende Vorträge zu wichtigen Fragen zeitgenössischer, künstlerischer Praxis und Professionalisierung angeboten hat, finden von Januar bis März 2024 die UPDATE Workshops statt. Neben den bewährten Themen Fundraising, Kulturelle Bildung und Networking, wird ein Schwerpunkt auf digitalen Technologien und ihren künstlerischen Möglichkeiten liegen.
Donnerstag, 25. Januar 2024, 10:00 – 17:00 Uhr
Foyer im Referat für Arbeit und Wirtschaft
Referent*innen: Stefan Wischnewski
Donnerstag, 15. Februar 2024, 10:00 – 17:00 Uhr
Online
Referent*innen: Gaby Schulze
Donnerstag, 22. Februar 2024, 9:00 – 13:00 Uhr
Akademie der Bildenden Künste München
Referent*innen: Stephanie Müller
Dienstag, 27. Februar 2024, 10:00 – 18:30 Uhr
PLATFORM
Referent*innen: Andrea Jacobi
Donnerstag, 29. Februar 2024, 10:00 – 16:00 Uhr
Akademie der Bildenden Künste München
Referent*innen: Birgit Effinger
Donnerstag, 7. März 2024, 9:00 – 12:30 Uhr
Online
Referent*innen: Dr. Karin Windt
Preise:
Ganztagsworkshops: 50 € – ermäßigt 30 €
Halbtagesworkshops: 30 € – ermäßigt 18 €
Der ermäßigte Preis gilt für für BBK Mitglieder, Studierende und Künstler*innen der Ateliers in der PLATFORM.
Für die Workshops können Sie sich auf der Seite der PLATFORM anmelden.
Donnerstag, 26. Oktober 2023, 18:00 Uhr Online
Referent: Stefan Wischnewski
Donnerstag, 9. November 2023, 18:00 Uhr
Online
Referentin: Jessica Capra
Donnerstag, 16. November 2023, 18:00 Uhr
Online
Referent*innen: kennedy+swan
Donnerstag, 23. November 2023, 18:00 Uhr
Online
Referentin: Teresa Retzer
Donnerstag, 30. November 2023, 18:00 Uhr
Online
Referentin: Dr. Sylvia Haida
Donnerstag, 7. Dezember 2023, 18:00 Uhr
Online
Referentin: Deborah Schamoni
Donnerstag, 14. Dezember 2023, 18:00 Uhr
Online
Referent: Tim Deussen
15.02.2019, 19 Uhr
Berufshaftpflicht-, Atelier-, Ausstellungs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, staatliche Altersversorgung – kein schönes Thema, aber ein absolut notwendiges für selbstständige
Künstler*innen und Künstler. Lassen Sie sich informieren!
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
31.01.2019, 19 Uhr
Holger Dreissig (Bildende Kunst, Theater, Film …) und Matthias Hirth (Autor, Regisseur, Schauspieler, Favorit Bar) sind aus der Münchner Kunstszene nicht wegzudenken. Sie arbeiten spartenübergreifend und kollaborativ. Zwischen 2012 bis 2015 haben sie einen Think Tank für die Automobilindustrie aufgebaut und Science Fiction in Literatur und Film auf gesellschaftliche Zukunftskonzepte untersucht. Ganz nebenbei haben sie dabei ein neues Werkzeug in die Trendforschung eingeführt. Seit 2016 beschäftigt ihr Diskurs Monokultur München die Stadt. Sie sprechen von ihren Erfahrungen mit Wirtschaft, Politik und über den Wert der Kunst.
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
24.01.2019, 19 Uhr
Mit: Quartiersbüro München (Anna-Cathérine Koch und Katharina Wolfrum)
Am 24. Januar 2019 laden wir zu einem Blick hinter die Kulissen von Halle 6 und Labor Ateliers ein. Das vielfältige Raumangebot, welches Co-Working- Spaces, Ateliers, Werkstätten und Probenräume umfasst, richtet sich an Akteur*innen der freien Kunst und Kreativwirtschaft. Dabei betrachten wir auch die Entwicklung dieses Ortes im Kontext der Gesamtplanung zum Kreativquartier München.
Treffpunkt: Halle 6 / Labor Ateliers, Dachauer Straße 112d, 80636 München
Eintritt frei
23.01.2019, 19 Uhr
Mit Gabi Blum, Corbinian Böhm, Michael Buhrs, Marc Gegenfurtner, Susanne Mitterer, Tanja Pol
Moderation: Christiane Pfau
München als Kulturmetropole wirbt mit einer starken Kreativwirtschaft, deren Wachstum die Stadt aktiv fördert. Doch was genau bedeutet und bemisst der Begriff Kreativwirtschaft? Als einer ihrer 11 Teilmärkte – neben Design, Computergames oder Werbung – hat der Kunstmarkt wirtschaftlich kaum Relevanz. Was passiert mit der Kunst, wenn sie unter dem Begriff Kultur- und Kreativwirtschaft subsummiert wird? Welche Auswirkungen hat das auf die notwendigen Förderungen für zeitgenössische Kunst und Kultur in München? Und was sind die Visionen und Ziele für die Kunst- und Kulturszene der Zukunft? Darüber soll mit Vertreter*innen der Stadt München, des Kunstmarkts und den Kunstschaffenden diskutiert werden.
Eintritt frei
10.12.2018, 16 bis 18 Uhr
Viele Künstler*innen sind unsicher, wie sie über ihre Position und über ihre Arbeit sprechen sollen. Oft besteht eine diffuse Angst, es „falsch“ zu machen. Ebenso individuell wie die eigene künstlerische Position darf und soll das Sprechen darüber sein. Man kann also nicht viel falsch machen. Im Workshop wollen wir Strategien entwickeln, Hemmungen zu erkennen, zu überwinden, und den individuellen Zugang zum Sprechen über das Werk zu finden.
Unkostenbeitrag 30 €, BBK Mitglieder 20 €
05.12.2018, 20 Uhr
Der Vortrag beschäftigt sich mit rechtlichen Besonderheiten für den Verkauf von Kunstwerken im Internet und stellt einige sinnvolle Plattformen für die Kunstvermarktung online vor.
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
20.11.2018, 16-18 Uhr
Ein Werkverzeichnis strukturiert ein Werk, sei es ein abgeschlossenes Werk, wie es in Form eines Künstlernachlasses erscheint, sei es eine Bestandsaufnahme zu einem Zeitpunkt im eigenen Künstlerleben. Wer ein Werkverzeichnis anlegen will, sieht sich einigen Herausforderungen gegenüber: Lagerung und Pflege der Kunstwerke, vollständige Erfassung aller sie betreffenden Daten, Aufbereitung der Information für Publikationen, Finanzierung der Arbeit und/oder der Publikation. Im Workshop werden Methoden einer solchen Dokumentation und ihre mögliche Darstellung praxisnah aufgezeigt.
Unkostenbeitrag 30 €, BBK Mitglieder 20 €
08.11.2018, 19 Uhr
Referentinnen: Maresa Bucher, Karin Wimmer, Bettina Reisky
veranstaltet von der PLATFORM in Zusammenarbeit mit dem BBK München und Oberbayern
Viele Künstler*innen nutzen ihre Webseiten, um in der digitalen Welt vertreten zu sein. Doch längst haben sich andere Präsentationsräume im Internet aufgetan. Die Veranstaltung geht der Frage nach, was digitale Plattformen wie Onlinegalerien und Social Media Auftritte leisten können und welche Chancen und Risiken bestehen.
Kurzvorträge:
Kriterien zur Auswahl von Onlinegalerien: Maresa Bucher, BBK München und Oberbayern
Onlinegalerien – eine Alternative?: Karin Wimmer, Galerie Karin Wimmer
Instagram professionell betreiben – zwischen Präsentation und Vermarktung Bettina Reisky, freischaffende Künstlerin
Unkostenbeitrag 5 €, BBK Mitglieder 3 €
06.11.2018, 17 – 18.30 Uhr
Eine Ausstellung im Atelier organisieren, Einblicke in den aktuellen Werkprozess gewähren, ein offenes Atelier präsentieren oder aber ein Künstlergespräch initiieren? Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich als Künstler in seinem Atelier zu präsentieren. Wir diskutieren über eine gelungene und professionelle Präsentation im Atelier und das Für und Wider verschiedener Möglichkeiten und deren Umsetzung. Ideen, das Marketing, verschiedene Kommunikationsstrategien und die Vernetzung spielen dabei eine bedeutende Rolle.
Unkostenbeitrag 30 €, BBK Mitglieder 20 €
25.10.2018, 19 Uhr
Es gibt viele Formen des Sprechens und Schreibens über Kunst. Der Vortrag wird mit zahlreichen Beispielen versuchen, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man über die eigene Kunst oder Kunst im allgemeinen sprechen kann, ohne auf Platitüden und langweilige Gemeinplätze zuzugreifen oder sich zu verschwurbeln bis ins Unverständliche.
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
20.06.2018, 18 Uhr
Die Datenschutzgrundverordnung, die den Datenschutz in der gesamten EU seit Mai 2018 verbindlich regelt, ist bei den Akteuren der Kunst- und Kulturwirtschaft in aller Munde. Die neuen Datenschutzregeln müssen seit diesem Zeitpunkt bereits umgesetzt sein. Insofern ist es höchste Zeit, sich zeitnah mit den geänderten Vorgaben der DSGVO auseinanderzusetzen. Dies gilt insbesondere im Hinblick darauf, dass die EU den möglichen Strafrahmen mit empfindlichen Geldbußen (bis zu 20 Mio. EUR oder bis zu 4% des Jahresumsatzes) ganz erheblich verschärft hat. Rechtsanwalt Benedikt Weimer von den LKC Rechtsanwälten wird die relevanten datenschutzrechtlichen Fragen gut verständlich darstellen und besprechen. So werden nach Einführung in die datenschutzrechtlichen Grundlagen die aktuellen Anforderungen an die Kunst- und Kulturwirtschaft beschrieben und Empfehlungen gegeben zur Vermeidung der teils gravierenden Rechtsfolgen seit Mai 2018. Der Vortrag bietet viele Tipps und Ratschläge für alle, die bei der täglichen Arbeit mit modernen Medien typische Fehler vermeiden möchten.
Eintritt: 4 € / für BBK-Mitglieder kostenlos
Um Anmeldung wird gebeten an: info@bbk-muc-obb.de
13.04.2018, 19 Uhr
Wie man als Urheber*in von den Leistungen der VG Bildkunst – und natürlich von der Ausschüttung von Tantiemen – proftieren kann, darum geht es in diesem Vortrag. Dabei wird Frau Dr. Anke Schierholz auch den neuen Verteilungsplan vorstellen und berichten, was sich dadurch für die Meldungsverfahren ändert. Fragen dürfen gestellt werden.
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
Um Anmeldung wird gebeten, an: info@bbk-muc-obb.de
22.02.2018, 19 Uhr
Der Vortrag beschäfigt sich mit rechtlichen Besonderheiten und Vertragsgestaltungen für den Verkauf von Kunstwerken im Internet und stellt einige sinnvolle Plattformen für die Kunstvermarktung online vor.
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
Das Handout zum Vortrag ist im internen Bereich für Mitglieder erhältlich!
08.02.2018, 19 Uhr
Berufshaftpficht-, Atelier-, Ausstellungs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung – kein schönes Thema, aber ein absolut notwendiges für selbstständige Künstler*innen und Künstler. Lassen Sie sich informieren!
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
Um Anmeldung wird gebeten, an: info@bbk-muc-obb.de
29.01.2018, 16 – 18 Uhr
Wir tauschen uns darüber aus, welche Wünsche, Ziele und Erfolgsvorstellungen Künstler*innen haben und wie diese in der Realität verankert sind. Alle möchten von ihrer Kunst leben und Erfolg haben. Wie ist Erfolg defniert in der Künstler*innenbiografe? Wie sieht es aus mit dem individuellen Glück? Ziel des Seminars ist, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, den individuellen Weg anzusehen, sich von Klischeevorstellungen und Utopien zu befreien, und die eigene Aktivität (oder Passivität) wertzuschätzen. Es wird kein Material benötigt. Werke oder Mappen werden nicht angesehen oder besprochen.
Unkostenbeitrag 30 €, BBK Mitglieder 15 €
Anmeldung vorab erforderlich an: info@bbk-muc-obb.de
13.11.2017, 15 – 18 Uhr
Das Internet bietet zahlreiche Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten. Wir durchleuchten verschiedene Strategien – von der einfachen Online-Präsenz bis zum aktiven Netzwerkmarketing und nähern uns den zentralen Fragen: „Wie und wo kann ich als Künstler*in proftieren?“ und „Wieviel Energie, Zeit und Geld will ich dafür investieren?
Unkostenbeitrag 30 €, BBK Mitglieder 15 €
Anmeldung vorab erforderlich an: info@bbk-muc-obb.de
09.11.2017, 19 Uhr
Kunst lebt vom Austausch, von der Begegnung, vom Befragen der Grenzen, und Künstler*innen suchen ihre Tätigkeitsfelder seit jeher auch über Ländergrenzen hinweg. Welche Netzwerke unterstützen die internationale Mobilität, wer fördert Auslandsaufenthalte und grenzüberschreitende Kooperationen? Welche praktischen Dinge sind im Arbeitsalltag zu berücksichtigen, bspw. hinsichtlich Zollformalitäten, Steuern oder der Absicherung im Krankheitsfall? Ausgangspunkt des Abends bildet das Informationsportal www.touring-artists.info der IGBK und des ITI Deutschland. Unkostenbeitrag: 4 €, für BBK-Mitglieder frei.
Anmeldung erwünscht unter info@bbk-muc-obb.de
26.10.2017, 19 Uhr
Von der künstlerischen Idee und der spezifschen Ortswahl über die nötigen Genehmigungen bis zur Realisierung und dem Vermittlungsprogramm. Kerstin Möller stellt das Programm des Kulturreferats vor, der Künstler Alexander Steig berichtet aus der Praxis.
Eintritt frei
28.09.2017, 19 Uhr
Kunst bewegt sich im Spannungsfeld zwischen freier Meinungsäußerung und gesellschaflicher Ordnung. Immer wieder handeln Künstler mit ihren Werken in juristischen Grauzonen und stellen damit – bewusst oder unbewusst – die Frage, wie weit Kunst eigentlich gehen darf. Diese Grauzone wollen wir näher betrachten.
Unkostenbeitrag 4 €, BBK Mitglieder frei
Um Anmeldung wird gebeten, an: info@bbk-muc-obb.de
25.09.2017, 14 – 18 Uhr
Viel Mühe, aber wenig Anerkennung und große Widerstände? Mit meiner gefestigten Identität als Künstler*in, mit meiner besonderen Begabung, durch meinen Ausdruck anderen etwas zu geben, habe ich den Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Diese Grundhaltung ermöglicht den Zugriff auf innere Ressourcen auch unter schwierigen Bedingungen. Motivationstrainer Tommy Schmidt gibt in diesem interaktiven Workshop Anregungen zur täglichen Selbstrefexion.
Unkostenbeitrag 30 €, BBK Mitglieder 15 €
Anmeldung vorab erforderlich: an info@bbk-muc-obb.de
29.09.2016, 19 Uhr
Tanja Pol hat in 25 Jahren Arbeit im Kunsthandel und langer Lehrtätigkeit an Kunsthochschulen viele Laufbahnen von KünstlerInnen kennengelernt. Jeder Weg ist anders. Dennoch ist eine häufge Frage: Wie geht das mit dem Erfolg? KünstlerInnen scheinen ihrem individuellen Weg nicht mehr zu trauen, der Wunsch nach einem ›Erfolgsrezept‹ ist omnipräsent. Aber: Wie ist Erfolg definiert? Macht Erfolg glücklich? Welche Ideale und Klischees kursieren zum Thema ERFOLG?
Unkostenbeitrag: 4 €, BBK Mitglieder frei
27.10.2016, 19 Uhr
Katrin Griep und Marc Gegenfurtner aus der u. a. für Bildende Kunst zuständigen Abteilung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München informieren über die vielfältigen Förderstrukturen für Bildende Künstlerinnen und Künstler – vom Atelier über Kunst im öffentlichen Raum bis zu Stipendien und beantworten alle Fragen zu Formalitäten wie Antrag und Verwendungsnachweis.
04.11.2016, 16 Uhr
Wie man als Urheber von den Leistungen der VG Bildkunst – und natürlich von der Ausschüttung von Tantiemen – profitieren kann, darum geht es in diesem Vortrag. Dr. Anke Schierholz von der VG Bildkunst wird das Konzept vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.
Unkostenbeitrag: 4 €, BBK Mitglieder frei
17.11.2016, 19 Uhr
Das Künstlerduo Empfangshalle informiert über die sinnvolle Konzeption, die richtige Form und die Kalkulation der Kosten für einen erfolgreichen Wettbewerbsbeitrag. Anschließend besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und eigene Projekte einzubringen.
Unkostenbeitrag: 4 €, BBK Mitglieder frei
15.12.2016, 19 Uhr
Berufshaftpficht-, Atelier-, Ausstellungs- oder Berufsunfähigkeits versicherung – kein schönes Thema aber ein absolut notwendiges für selbstständige Künstlerinnen und Künstler. Lassen Sie sich informieren!
Unkostenbeitrag: 4 €, BBK Mitglieder frei
26.01.2017, 19 Uhr
Nach einem Vortrag über die gesetzlichen Zugangsvorraussetzungen zur Künstlersozialversicherung sowie die Funktionsweise und die Verfahren der Künstlersozialkasse im Allgemeinen, besteht die Möglichkeit zur Erörterung von Fallbeispielen und spezifschen Fragestellungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Unkostenbeitrag: 4 €, BBK Mitglieder frei
09.02.2017, 19 Uhr
Wachsende Verkaufsplattformen im Internet bestätigen den Trend, dass Kunst, Künstler und Galeristen den Online-Marktplatz für sich erschließen. Der unpersönliche Geschäftskontakt über das Medium Internet birgt Risiken, die von einer Arbeitsgruppe des BBK analysiert werden. Auf bbk-muc-obb.de stehen Fragebögen zum Download bereit, mit denen Sie uns Ihre Erfahrungen übermitteln können. Die ersten Ergebnisse aus dieser Umfrage werden beim Vortrag präsentiert.
Unkostenbeitrag: 4 €, BBK Mitglieder frei
20.10.2016, 17 Uhr
Erfolgreiches Ausstellen will gelernt sein. In dem Workshop gehen wir den Fragen nach, welche Faktoren Einfuss auf den Erfolg einer Ausstellung nehmen. An Hand dieser Faktoren erarbeiten wir uns Checklisten, die von der Findung eines geeigneten Ortes über die Erstellung eines thematischen Ausstellungskonzepts (+ Ausstellungstitel!), Planung, Organisation und Ausführung bis hin zu professioneller Vermarktung (Pressearbeit / Öfentlichkeit) und Dokumentation reicht.
Unkostenbeitrag: 20 €, BBK Mitglieder 10 €
14.11.2016, 16 Uhr
Wir tauschen uns aus, welche Wünsche und Erfolgsvorstellungen KünstlerInnen haben und wie diese in der Realität verankert sind. Jeder Künstler möchte von seiner Kunst leben und Erfolg haben. Wie ist Erfolg defniert in der KünstlerInnenbiografe? Wie sieht es aus mit dem individuellen Glück? Es werden keine Erfolgsrezepte ausgegeben! Ziel des Seminars ist, die Teilnehmer zu ermutigen, den individuellen Weg anzusehen, sich von Klischeevorstellungen zu befreien, und die eigene Aktivität (oder Passivität) wertzuschätzen, im offenen Gespräch Fragen zu stellen, eigene Erkenntnisse beizutragen in einer Atmosphäre der Wertschätzung. Es wird kein Material benötigt. Mappen werden nicht besprochen.
Unkostenbeitrag: 20 €, BBK Mitglieder 10 €