28.01.25 – 02.03.25
Projekttag: Mittwoch, 22. und 29. Januar, 19 Uhr
Ausstellung und Lecture-Performance mit Simon Frisch (Bauhaus-Universität Weimar):
Ein Zettel an meiner Tür, mit der Schreibmaschine geschrieben.
Poesien aus dem Akademischen Alltag: Samstag, 1. Februar, 16 Uhr
Katalogvorstellung DISPLAY:
Paula Gehrmann im Gespräch mit Lena von Geyso, Sonntag, 9. Februar, 16 Uhr
Katalogvorstellung SCAPES:
Nina Annabelle Märkl im Gespräch mit Florian Matzner, Sonntag, 16. Februar, 16 Uhr
Katalogvorstellung Ffras e’ Terra – Über Sedimente:
Danilo Bastione im Gespräch mit Alexander Steig, Sonntag, 23. Februar, 16 Uhr
Dem Besucher steht der zweite Stock zur Verfügung.
Ein Treppenhaus mit Granitstufen führt hinauf. Links und rechts säumen kleine 2cmx2cm großen Kacheln den Weg, darauf Fotografien von Verstorbenen aus dem Raum Porto , von 2000-2001 tagtäglich aus der Tageszeitung ausgeschnitten, danach 4 x mit Nagellack gegenüber Feuchtigkeit wehrhaft gemacht – das morgendliche Ritual in dieser Zeit. Darüber hängen unterschiedlich große Bahnen von Papierstreifen, manche mit Titeln auf daneben angebrachten Schildchen und Prägedruck der Unterschrift von D. Schürer.
Im Hauptraum sticht einem eine große Tafel mit 2 LED-Panels und 20 eingelassenen Metallschalen entgegen. An der Wand 25 DIN A1 Blätter Blanco, darüber kleinere Rahmen mit gewölbtem Glas und viele davon nach und nach ausgestattet mit einem Leinenpapier und einem Titel unten rechts. 23 Kerzen mit Halter aus dem Urkloster in Porto ziehen eine stringente Linie an der Wand, darunter Porzelanisolatoren die mit zwei Fäden untereinander verbunden sind.Im Eck ein Zelt, darin ein Bett, daneben das Lagerfeuer aus Neon und ein umgedrehtes Podest als Küche. 20 Kittelschürzen finden sich auch noch für die Gäste der Tafel.
Die Atmosphäre ist gleisend erhaben, die Stille tut ihr Übriges um sich berührt zu fühlen. Wenn Erkenntnis im Raum stehen könnten, so würde es vielleicht so aussehen.Der ungeübte Ausstellungsbesucher schaut sich um und flüchtet, er ist es nicht gewohnt zu sitzen und zu schauen, zu fühlen, zu zweifeln, Zeit zu geben, sich Zeit nehmen, Zeit zu bekommen.
Die geübte Ausstellungsbesucherin dagegen schon, nur findet sie selten den Weg in den verwunschenen Raum und würde im Zweifel auch flüchten; langsamer weil geübt – so sitzt der Bruder allein, wenn nicht überraschenderweise der Kurator A. Steig vorbeischauen würde, man spricht, man lacht, man trinkt, er erzählt und es geht dabei um Eurythmie….- DA LACHT DER WALDORFLEHRER – Ein Titel ist gefunden.
01.03.25 – 16.03.25
16.02.25 – 15.06.25
13.02.25 – 27.03.25
09.02.25 – 16.03.25
31.01.25 – 27.03.25
29.01.25 – 27.04.25
24.01.25 – 16.03.25
27.09.24 – 16.02.25